Surtido español para tiendas y restaurantes


1) Das Problem: Spanische Produkte verkaufen sich – aber viele starten falsch

In Europa gibt es eine echte Nachfrage nach spanischen Lebensmitteln. Viele Restaurants und Feinkostläden beginnen jedoch mit einem „Zufallssortiment“: ein paar Artikel, hohe Transportkosten und am Ende keine regelmäßigen Nachbestellungen.

Es geht nicht darum, „irgendwie Jamón zu haben“. Entscheidend ist ein stimmiges Sortiment: Artikel mit Rotation, eine klare Botschaft und ein einfacher Bestellprozess, damit Nachbestellungen schnell und wirtschaftlich sind.

2) Warum Spanien funktioniert (und warum 10 zufällige Artikel nicht reichen)

Spanien steht für Tapas, Aperitivo, Olivenöl, Charcuterie und Wein.

Ohne Plan passiert oft:

  • Ware bleibt liegen.
  • Der durchschnittliche Warenkorb deckt die Transportkosten nicht.
  • Es entsteht keine Routine (keine Wiederbestellungen).

Darum zuerst eine solide Basis aufbauen – dann erweitern.

3) Das Erfolgs-Dreieck: Produkt + Story + Ablauf

Ein erfolgreiches B2B-Angebot braucht Balance:

Produkt
Artikel mit hoher Rotation, stabiler Qualität und passenden Gebinden.

Story
Einfach erklären: Herkunft, Verwendung und warum das Produkt auf die Karte oder ins Regal gehört.

Ablauf
Einfach und wirtschaftlich bestellen: gebündelte Lieferungen, klare Laufzeiten und ein System, das Zeit spart.

4) Der Core, der funktioniert: 6 Bausteine für Gastronomie und Feinkost

  1. Iberico & Charcuterie: Treiber für Aperitivo und Impulskäufe.
  2. Spanische Käse: vielseitig (Tapas, Platten, Verkauf am Stück).
  3. Konserven & Pickles: hohe Rotation, lange Haltbarkeit, gute Marge.
  4. EVOO, Essige & Küchenbasics: Basis-Sortiment für Küche und Shop.
  5. Reis & Menü-Basics: für Karte und Packs.
  6. Weine & Getränke (je nach Land): erhöhen den Warenkorb.

5) So wird aus Produkt Umsatz im Restaurant

Drei einfache Wege:

A) Schnelle Tapas mit hoher Rotation

  • Oliven/Pickles + EVOO + Brot
  • gemischte Platte (Käse + Charcuterie)
  • Premium-Konserve (Anchovis/Thunfisch) mit Toast

B) Ein „Hero“-Produkt, drei Einsätze
Beispiel: Piquillo-Paprika

  1. mit Ventresca
  2. gefüllt
  3. als warme Beilage

C) Kurzer Kartentext (Microcopy)

  • „Spanische Auswahl zum Teilen“
  • „Traditionell gereift, fein geschnitten“
  • „Premium-EVOO zum Verfeinern“

6) So steigern Sie den Bon im Feinkostladen

A) Regal nach Anlass
Aperitivo / Platte / Kochen

B) Packs

  • „Spanisches Aperitivo-Pack“
  • „Käse & Charcuterie Pack“
  • „Paella-Pack“

C) Kurze Regal-Schilder

  • „Tapas in 5 Minuten“
  • „Authentisch aus Spanien“
  • „Perfekt als Geschenk“

7) Rezept als „Hook“

Piquillo-Toast mit Thunfisch und EVOO

  1. Brot toasten.
  2. Piquillo drauf.
  3. Thunfisch dazu.
  4. EVOO darüber.
  5. Optional: Salz/Pfeffer.

Gastro: als Tapa servieren.
Shop: als „Toast-Pack“ verkaufen (Piquillo + Konserve + EVOO + Cracker).

8) Einkauf & Logistik ohne Kopfschmerzen

Typische Probleme:

  • zu kleine Bestellungen, Transport frisst Marge
  • nur eine Warengruppe, Bestellung nicht wirtschaftlich
  • viele Lieferanten, viele Anlieferungen
  • unregelmäßige Bestellungen

Lösung: konsolidieren und mehrere Warengruppen in einer Lieferung kombinieren (Ambient + gekühlt), Tiefkühl separat.

9) Beispielplan in 30 Tagen

Woche 1: Core (20–40 Artikel) + 3 Packs + 6 Tapas.
Woche 2: erste Lieferung + Regal/Karte.
Woche 3: Rotation messen und anpassen.
Woche 4: erste Nachbestellung + 5 Test-Neuheiten.

10) Fazit + nächster Schritt

  • Produkt + Story + Ablauf.
  • Core mit Rotation für Nachbestellungen.
  • Packs im Shop, klare Einsätze in der Gastro.
  • Erster Monat geplant statt improvisiert.

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